Grauer Star

Die Operation des grauen Stars (Katarakt)

Die Eintrübung der natürlichen Augenlinse kann infolge des Alterns, aber auch bei unterschiedlichen Erkrankungen, nach Verletzungen oder medikamentöser Therapie eintreten. In der Regel handelt es sich dabei um einen allmählichen, aber fortschreitenden Prozess. Ist das Sehvermögen durch die Trübung der Augenlinse nachhaltig beeinträchtigt, ist eine Operation das Mittel der Wahl. Dieser Eingriff kann heute bei den allermeisten Patienten als ambulante Behandlung durchgeführt werden.
Damit ausgeschlossen werden kann, dass es andere Ursachen als den grauen Star für die Sehverschlechterung gibt, werden die Augen vor der Operation gründlich untersucht. Zu dieser Voruntersuchung gehören die Beratung und Aufklärung des Patienten, apparative Messungen und die Berücksichtigung von Vorerkrankungen sowie die Beurteilung des allgemeinen Gesundheitszustandes.

Am Operationstag selbst wird der Patient von einer erfahrenen Ärztin für Anästhesie und dem operierenden Arzt auf die Behandlung vorbereitet. Nach örtlicher Betäubung (Tropfanästhesie oder Peribulbäranästhesie) des zu operierenden Auges – eine Vollnarkose ist in den seltensten Fällen erforderlich – werden die eingetrübten Teile der Augenlinse mittels Ultraschall schonend zerkleinert und abgesaugt.